+++ Der B2 Abendkurs beginnt am 25.10.2018 um 18:00 Uhr +++

Infothek / FAQ

Welche Qualifikationen sind künftig wirklich gefragt? Welche Weiterbildung ist sinnvoll?

 

Wir können hier nur empfehlen, sich erst einmal beraten zu lassen, was sinnvoll und vor allem zielführend für unseren Kunden ist. Für ein Gespräch dieser Art und um sich einmal kennen zu lernen ist es sinnvoll, einen Termin mit uns zu vereinbaren.

Dieser erste Termin ist kostenfrei und muss nicht zwingend zu uns zur Weiterbildung führen. Was wir in unserem Bereich der Weiterbildung nicht anbieten, kann durchaus von einem anderen Bildungsträger angeboten und wahrgenommen werden. Wir arbeiten daher im Sinne unserer Kunden mit anderen Trägern zusammen, die ebenfalls nach AZAV zertifiziert sind und von denen wir wissen, dass deren Weiterbildungen auch professionell und gut sind.

Und lassen Sie mich noch hinzufügen: Nicht immer ist eine Weiterbildung erforderlich. Hört sich zwar komisch an, ist aber so. Einige Menschen – und diese Erfahrung haben wir im Coaching-Bereich bereits öfter gemacht – sind gut aus- und weitergebildet. Sie unterschätzen sich und ihre bisherigen Leistungen. Da gilt es, diese hervorzuheben und die BeWERBUNG des Kunden entsprechend auszurichten und zu optimieren.

 

Ist die Arbeitswelt heute wirklich komplexer oder gar komplizierter als früher?

 

Aus unserer Sicht ja und nein: Die Arbeitswelt ist sicher komplexer als früher, was nicht nur an zunehmenden Ausbildungsberufen zu erkennen ist. Sie ist jedoch nicht gleichzeitig komplizierter geworden. Fakt ist, dass wir noch immer vom Fachkräftemangel sprechen und viele Unternehmen sich bereits insofern darauf eingestellt haben, selbst durch Förderung der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter dagegen etwas zu tun. Sie sind somit immer öfter sogar bereit, auch Mitarbeiter ins Unternehmen zu holen, die vielleicht noch nicht ganz ihren Anforderungen entsprechen. Wichtig sind für die Firmen Mitarbeiter, die bereit sind, sich weiter zu entwickeln und flexibel mit neuen Anforderungen umgehen können. Das lässt sich für einen Personaler im Übrigen ganz prima aus einem Lebenslauf herauslesen – und damit meinen wir nicht die bloßen Floskeln wie „flexibel in Zeit und/oder Ort..“, die häufig in Bewerbungen zu lesen sind.
Und komplizierter? Nicht unbedingt in jeder Branche und für jeden Arbeitnehmer. Wenn ein Arbeitnehmer eine Veränderung wünscht, so muss er sich informieren. That‘s it! Heutzutage ist nichts einfacher als das. Da bedarf es natürlich einiger Zeit, sich dem Thema Veränderung gemeinhin oder der beruflichen Neuordnung zu widmen.
Es kann aber sehr hilfreich sein, wenn man das mit Unterstützung einer erfahrenen Person / eines Coaches macht. Das ist zum einen nicht ganz so zeitintensiv, als würde man es selbst tun; zum anderen kann ein Coach helfen, die eigenen Ideen und Wünsche zu strukturieren und Sie somit unterstützen die richtige Entscheidung für die berufliche Laufbahn zu treffen.

 

Wird die häufig zitierte Digitalisierung soweit an Relevanz zunehmen, dass es schwierig wird, langfristig ohne Weiterbildung auszukommen?

 

Die Digitalisierung wird dazu führen, dass Menschen ihren Blick erweitern müssen, sich teilweise spezialisieren und dennoch über den Tellerrand hinaus schauen und arbeiten können.
Kreativität ist heute mehr denn je gefragt und die sogenannten „Soft-Skills“ (Sozialkompetenz) bekommen fast die Wertigkeit der „Hard-Skills“ (berufstypische Qualifikation). Das wäre vor ein paar Jahren noch nicht möglich gewesen.
Wir sprechen zwar alle von Digitalisierung und gerade unsere Jugendlichen leben uns vor, wie sie damit umgehen, was nicht nur durch das Benutzen eines Handys zu erkennen ist. Fragen Sie einen Studenten, ob er noch einen Fernseher in seiner Studentenwohnung stehen hat. Die meisten werden Sie auslachen. Das ist etwas für die aus deren Sicht „ältere Generation“. Der Laptop wird von Jugendlichen ganz anders genutzt. Er ist TV, er ist Messenger, es wird darauf gespielt, darüber wird Musik gehört und Dokumente werden dort abgelegt. Unterlagen werden auf Sticks gespeichert, Musik auch. Alles ganz easy und das ist es, was Jugendliche interessiert.
Derzeit befinden wir uns im Umbruch: Weg von Papier und Aktenordnern – hin zur digitalen Sammlung von Dokumenten. Das ist zwar schon lange so, aber welches Unternehmen setzt das zu 100 % um? Es gibt nicht viele, jedoch wird das der Weg der Zukunft sein. Um das zu erkennen, muss man kein Wahrsager sein.
Digitalisierung bedeutet ebenso, dass sich die Form der Zusammenarbeit verändert hat. Sie bedeutet nicht nur Veränderung in der Technik oder in vielen Prozessen, sondern sie bereichert unsere Arbeitswelt. Grundsätzlich muss davor niemand Angst haben, es sollte jedoch jeder sein Wissen darum erweitern, wenn er zukünftig beruflich am Ball bleiben möchte. Auch hier gilt:  „Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere – oder ein Fenster“.
Da geht noch überall etwas und was Menschen und deren Bildung oder Weiterbildung angeht: Das lebenslange Lernen ist nicht neu, bekommt aber neue Wertigkeit. Lernen steht absolut im Trend, bedeutet Motivation und Perspektive. Aber auch da sei gesagt: Langfristige Studien und Weiterbildungen sind immer dann erfolgreich, wenn sie gut durchdacht und vorbereitet wurden.

 

Kompetenzen:

Über welche Voraussetzungen sollte ein Arbeitnehmer verfügen, um allgemein attraktiver für den Arbeitsmarkt oder speziell für sein Traum-Unternehmen zu sein?

 

Das kann man wirklich nicht pauschal sagen, denn jeder Mensch ist anders /individuell. Um in sein Traum-Unternehmen zu kommen sollte man zunächst klar definieren, welche Kriterien eine Stelle zum „Traum-Job“ machen. Nur so können Sie die Vorauswahl der Unternehmen treffen, bei denen Sie sich bewerben möchten. In vielen Bereichen ist heute das Projektmanagement sehr gefragt. Das bezieht sich wirklich nicht nur auf den kaufmännischen Bereich, sondern zieht sich quer durch alle Branchen. Es kann schon sehr von Vorteil sein, das Wissen um dieses Modul zu erweitern. Wenn ein arbeitserfahrener Mensch nachweisen kann, dass er weiß, wie effektives Projektmanagement funktioniert, indem er eine geleistete Fortbildung darin nachweisen kann, ist das richtig gut. Kann er sogar die Fähigkeit nachweisen, komplexe Projekte erfolgreich gesteuert zu haben und damit einhergehend Teams geleitet zu haben, dann ist er sicher gefragt.
Ein weiterer Bereich ist natürlich die Kommunikation. Ob nun die digitale oder persönliche direkte Kommunikation. Es ist wirklich erstaunlich, wie einfach und wie oft und selbstverständlich viele Mitarbeiter zwischenzeitlich mit Messengers umgehen. Früher sprach man von kurzen Wegen und meinte das Telefon; heute lebt man diese kurzen Wege, indem sie immer und überall genutzt werden. Einen Messenger für die Kommunikation zu nutzen oder diese Art in einem Unternehmen einzubringen ist mittlerweile Normalität. Allerdings sollten dafür wie für die Arbeitszeit, feste Zeiten verankert werden und auch hierfür ein paar Regeln aufgestellt werden. Jedoch ist der Umgang damit sehr effizient und wenn dann auch noch Datenschutz und Zeiten eingehalten werden, ist das ein hervorragender Austausch von kurzen Informationen oder ähnlichem. Die Vernetzung ist hier nicht nur Zeit gewinnend.

 

Was ist besser: Präsenzunterricht oder E-Learning?

 

Auch das kann man recht einfach beantworten. Es kommt auf die Bedürfnisse des Lernenden an. Das E-Learning ist eine wirklich gute Möglichkeit, neben dem Beruf zu jeder Zeit und Stunde, wann immer es einem gerade passt, die eigene Bildung anzugehen. Die Lernatmosphäre ist dann Zuhause, also dort, wo es einem gefällt. Wenn keine großartige Ablenkung zu erwarten ist oder man diese ausschließen kann und wenn man ein konsequenter Mensch ist, dann ist das natürlich eine gute Alternative.
Aktuell ist die Tendenz zum E-Learning schon wieder rückläufig. Als Unterstützung zum eigentlichen Unterricht oder zur Nacharbeitung oder Prüfung der eigenen Kenntnisse ist es jedoch dienlich und förderlich.
Wir hier beim BWP folgen eher dem Trend, den klassischen Präsenzunterricht zu bieten. Wir haben festgestellt, dass er vielen Teilnehmern nach wie vor einige Vorteile bietet. Einerseits werden fachliche Themen in einem professionellen und auch angenehmen Ambiente behandelt, andererseits stellt sich dabei nach kurzer Zeit ebenso heraus, dass die hier entstehenden Kontakte und Gespräche so manchen Lernenden sogar auf ganz andere Ideen in Bezug auf seine berufliche Ausrichtung bringen. Der direkte Austausch unter den Teilnehmern und mit den Dozenten oder Coaches, halten nach Befragungen der Großteil unserer Teilnehmer für bereichernd. Der Spaß gemeinsam zu lernen – und mit Spaß zu lernen ist uns allen hier immer wichtig, denn das bedeutet nachhaltig zu lernen – ist nun einmal unnachahmlich und allein kaum machbar. In den meisten Fällen entsteht ein kleines Netzwerk, es werden Übungsgruppen gebildet und somit auch das eigene Netzwerk erweitert.
Also kann man sagen: Jedem das, was ihm gut tut und was ihn nach vorn bringt.

 

Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es?

 

Das kommt auf die Lebenssituation an. Für Menschen ohne Arbeit gilt, dass sie genau diese Zeit zur Weiterbildung nutzen sollten, denn günstiger geht es kaum. Der erste Schritt ist in diesem Fall, mit der Agentur für Arbeit zu sprechen. Hier bekommt man die Beratung, welche Möglichkeiten sich für den einzelnen bieten. Man kann also sagen, dass Arbeitslosigkeit zur bezahlten Bildungszeit wird.
Arbeitnehmer können ihre Weiterbildung am Ende des Jahres beim Lohnsteuerjahresausgleich geltend machen und somit einen Teil ihrer Kosten erstattet bekommen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen Bildungsgutschein / Bildungsscheck zu erhalten. In der Regel erhält man ihn in Höhe von 500,00 Euro. Damit kann man durchaus schon etwas bewegen.
Es gibt wirklich einige Möglichkeiten, die Kosten der Weiter- oder Fortbildung zu verringern. Manche Bildungsträger – zu denen auch wir gehören – bieten die Akzeptanz von Teilzahlung an.
Letztlich sollte ein jeder überdenken, was er wann erreichen will und dann eine Art Kosten- / Nutzenrechnung erstellen. Folgende Fragen darf man sich dabei ruhig einmal stellen:
Warte ich darauf, arbeitslos zu werden und bilde mich dann weiter – fast kostenfrei bei geringerem Nettoeinkommen?

 

  • Was bringt mir die Weiterbildung für die Zukunft?
  • Bekomme ich ein höheres Gehalt?
  • Habe ich bessere Aufstiegschancen?
  • Wann will ich das erreichen?
  • Habe ich mit der Weiterbildung eine größere Chance auf einen besseren Job?

 

Jeder hat andere Intentionen und dennoch gilt für alle:


Gut durchdenken und dann durchstarten, denn jede Weiterbildung bringt eine Veränderung und in den allermeisten Fällen eine positive und sehr oft auch noch ein besseres Lebensgefühl.

Leistungen

• Kaufmännische Schulungen

• Sprachkurse

• Qualifikation

• Integration

• Berufsorientierung

• uvm.

 

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